ImpressumKontakt14. Juli 200814th of July 2008
2008 FahrerinfoMagazinTeams & FahrerRoute2007 ReviewMobile PortalPressePartner
Gallery
11. Juli 2008
12. Juli 2008
13. Juli 2008
14. Juli 2008
15. Juli 2008
16. Juli 2008
17. Juli 2008
18. Juli 2008
19. Juli 2008
20. Juli 2008
21. Juli 2008
22. Juli 2008
23. Juli 2008
23. Juli 2008
24. Juli 2008
25. Juli 2008
Ergebnisse
TV TERMINE

14. Juli 2008, Ekaterinburg - Tjumen, Tageszusammenfassung


Sicherheit hat Priorität - Sonderprüfung in Westsibirien abgesagt

Liasion 1: 286 km
Wertungsprüfung: 21 km (abgesagt)
Liaison 2: 176 km

Bis zwei Stunden vor dem Start präsentierte sich die Strecke der Wertungsprüfung in gutem Zustand. Spielverderber war eine Gewitterfront, die binnen Minuten die Wege unter Wasser setzte, aufweichte und unpassierbar machte. Organisatoren und Rennarzt fuhren einige hundert Meter in die tief verschlammte Strecke, kehrten jedoch kurze Zeit später zurück. Das Ergebnis war für sie eindeutig: Die äußeren Bedingungen lassen einen Start nicht zu. Die Sicherheit der Teams ist nicht gewährleistet, da die Strecke auch für Rettungsfahrzeuge unpassierbar ist. Die Veranstalter sagten die Wertungsprüfung daraufhin ab. Alle anwesenden Teams zeigten Verständnis für diese Entscheidung.

Neben den erfahrenen Piloten waren auch die „jungen Wilden“, die sich auf das 21 km lange, anspruchsvolle Stück gefreut hatten, mit der Absage einverstanden. Ryan Millen, Team USA (Porsche Cayenne S Transsyberia), sagte: “Wenn der Notarzt nicht zu einem Unfall kommen kann, hätte ich ein mulmiges Gefühl gehabt, in die Prüfung zu starten.“ Rallye-Neuling Tommy Steuer aus Kolumbien meinte mit einem Augenzwinkern: “Ich wäre heute der Co-Pilot gewesen. Das heißt bei so einem Kurs auch aussteigen, den Schmutz vom Fahrzeug entfernen. Ein Haufen Arbeit! Insofern bin ich nicht unglücklich über die Absage der Prüfung. Es kommen noch genügend Herausforderungen auf uns zu.“

Vor zwei Tagen durch einen Getriebeschaden an seinem Puch G 320 im Klassement zurückgefallen, äußerte sich das Danner Racing Team enttäuscht: “Schade, wir wären heute sehr gern gefahren. Wir hatten uns für die Sonderprüfung vorgenommen, einige Plätze gut zu machen. Ich habe die Prüfung nicht gesehen, bin mir aber sicher, dass der Veranstalter die richtige Entscheidung getroffen hat“, erklärte der Österreicher Christof Danner mit einem Blitzen in den Augenwinkeln, das verriet, wie gern er heute in den Schlamm gezogen wäre.

Die meisten Teams nutzten die frühere Ankunft im Etappenort Tjumen zum Check und zur Pflege der Fahrzeuge sowie zur eigenen Regeneration. Am Mittwoch wird die Transsyberia Rallye 2008 powered by Sony Ericsson mit 672 Kilometern gen Osten fortgesetzt. Als fünftes Etappenziel steuern die Piloten Omsk an.

Eindrücke vor Ort in der Galerie.




Transsyberia 2008 powered by Sony Ericsson - Transsyberia 2008 powered by Sony Ericsson, Tag 3 und 4