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13. Juli 2008, Kasan - Ekaterinburg, Tageszusammenfassung


Heimsieg: Russisches Team gewinnt Wertungsprüfung auf Marathonetappe

Liasion 1: 604 km
Wertungsprüfung: 10 km
Liaison 2: 372 km

Die russische Besatzung Porsche Russia Team 2 mit Sergey Kvashnin und Alexey Pavlovskiy hat auf der dritten Etappe der Transsyberia Rallye 2008 powered by Sony Ericsson die Wertungsprüfung gewonnen. In ihrem Porsche Cayenne S Transsyberia absolvierten sie die 10 km lange Strecke in 7:12 Minuten. Den zweiten Platz belegte mit 21 Sekunden Rückstand die deutsche Besatzung Schwarz/Schulz vor den drittplatzierten italienischen Piloten Tognana/Cassina (+ 0:22), beide Teams ebenfalls im Porsche Cayenne S Transsyberia.

Lang war der Weg von Kasan nach Ekaterinburg in Sibirien: Fast 1.000 km standen für den Tross an. Zur längsten Etappe gab es passend die kürzeste Sonderprüfung, die es in sich hatte: 10 km auf Schotterpiste. Eine ehemalige Landstraße hatten die Organisatoren zur Speed-Strecke umfunktioniert. Diese führte durch ein Tal im Uralgebirge, das sehr an alpenländische Almwiesen erinnerte. Anders als die ersten beiden Sonderprüfungen, in denen Fahrvermögen und anspruchsvolles Navigieren gefordert waren, gehörte die dritte Prüfung der Geschwindigkeit.

Auch die Pilotinnen schlugen sich wacker beim Speed-Test. Die spanische Co-Pilotin Laia Peinado fuhr mit ihrem Fahrer Pau Soler wieder in die vorderen Ränge: „Das war kurz, schnell, nichts zum Riskieren. Dafür dauert die Rallye noch viel zu lange“, sagte Peinado am Etappenziel. Das Damen-Duo Frey/Hahn erlebte die Hochgeschwindigkeits-Kurzstrecke sehr unterschiedlich. Während Melina froh war, „endlich mal über eine bestimmte Distanz ordentlich Gas geben“ zu können, schoss Co-Pilotin Alexandra das Adrenalin ins Blut: “Kurz und schmerzvoll. Als Beifahrerin war das ziemlich heftig!“, lautete ihr Kommentar.

Der Wertungsprüfung folgte das letzte Drittel (370 km) der landschaftlich eindrucksvollen Etappe nach Ekaterinburg. Viel zu sehen bekamen die Teams von der Millionenstadt und ihrer Historie nicht. Mit der letzten Herausforderung, die Uhr zwei Stunden vorzustellen, beendeten sie den 15 Stunden-Arbeitstag.

Zu den Ergebnissen.
In der Galerie sind weitere Fotos zu sehen.

 

 

 




Transsyberia 2008 powered by Sony Ericsson - Lavieille/Borsotto Team France Special (engl.)