
Transsyberia in Asien angekommen.
Die Transsyberia ist gestern dort angekommen, wo sie ihrem Namen nach hingehört: Die 66 Teilnehmer erreichten am Sonntag Sibirien, den asiatischen Teil Russlands. Auf der Marathonetappe von Kasan nach Ekaterinburg legten die Besatzungen fast 1.000 Kilometer zurück.
Nach rund 300 Kilometer verliefen die Teams die Haupttrasse und überquerten das Uralgebirge auf Nebenstraßen in malerischer Landschaft. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen passierten sie Getreide- und Sonnenblumenfelder, Birkenwälder und abgelegene Dörfer. Viele Einheimische begrüßten vom Straßenrand aus die Piloten in ihren außergewöhnlichen Autos.
Viel Zeit blieb den Fahrern nicht, um die idyllische russische Landschaft zu genießen. Veranstalter Richard Schalter hatte für den Abend zum Briefing gebeten, um die Fahrer auf die Sonderprüfung auf der vierten Etappe vorzubereiten. Nicht allen Teams gelang es, den Termin einzuhalten. Die letzten Fahrzeuge trafen erst gegen Mitternacht am Hotel ein.
Die vierte Etappe führt heute über rund 300 Kilometer von Ekaterinburg nach Tjumen. Wenige Kilometer hinter Ekaterinburg geht es auf ein 35 Kilometer langes Teilstück ins Gelände. 
|