
Verzögerte Berichterstattung – Reporter vor Ort in schwierige Bergungsmaßnahmen eingebunden
Die aktuelle Berichterstattung rund um die Transsyberia Rallye 2007 verzögert leider. Das Reporterteam ist seit Sonntagnachmittag in schwierige Bergungsmaßnahmen in der Mongolei eingebunden. Die Journalisten gehen davon aus, spätestens am Montagabend wieder die neuesten Informationen und Hintergründe übermitteln zu können.
Nach Abschluss der Sonderprüfung der 9. Etappe, aus der zahlreiche Fahrzeuge mit zum Teil erheblichen Schäden zurückkehrten (siehe Bericht vom Sonntag), traf das Reporter-Team auf dem Weg ins Camp Mankhan auf die liegen gebliebenen Fahrzeuge von Carles Celma und Jürgen Kern. Die Journalisten fanden einen LKW-Fahrer aus Kasachstan, der sich umgehend bereit erklärte, die Fahrzeuge ins 270 Kilometer Etappenziel Mankhan zu transportieren. Da keine Rampe zur Verfügung stand, fuhr der Mongole seinen Sattelzug rückwärts in einen Flusslauf. Über die Uferkante verluden die Crews ihre Fahrzeuge am frühen Abend per Seilwinde auf den Transporter.
Kurz darauf erhielt das Reporterteam die Information, dass das Team Thomas Riethmüller und Oliver Hille über ihr GPS-System einen Notruf abgesetzt habe. Als eines der letzten verbliebenen Fahrzeuge auf der Strecke machten sich die Journalisten bei einbrechender Dunkelheit auf die Suche nach den Piloten. Die mehrstündige Suche verlief ergebnislos, Riethmüller und Hille fanden in der Nacht aus eigener Kraft ins Fahrercamp.
Den letzten Sonderauftrag erhielten die Journalisten um kurz vor Mitternacht. Die italienischen Besatzung Biagio Capolupo und Angelo Lancelotti steckte seit dem Nachmittag auf der Sonderprüfungsstrecke fest. Kurz vor dem Ziel hatte ihr Auto auch seinen zweiten Ersatzreifen verloren und war somit fahruntüchtig. Ein Teil des Retterteams „Reporter“ fand die Italiener nach zweistündiger Suche. Erst heute Morgen setzten die Crews ihre Fahrt fort.
Zur Stunde liegt das Reporterteam mehrere Stunden hinter dem Fahrerfeld, da sie die Nacht auf der Strecke und nicht im Camp verbringen mussten. Die Journalisten hoffen, am Abend im Etappenziel nahe der Ortschaft Darvi anzukommen. |