ImpressumKontakt13.August13th of August
2008 FahrerinfoMagazinTeams & FahrerRoute2007 ReviewMobile PortalPressePartner
17.August
16.August
15.August
14.August
13.August
12.August
11.August
10.August
9.August
8.August
7.August
6.August
5.August
4.August
3.August
preTranssyberia

13. August 2007, 10. Etappe Mankhan - Darvi: Abbruch der Etappe nach zwei Unfällen


Drei Leichtverletzte nach Unfall auf Wertungsprüfung

Christian Pfeil-Schneider (Team Colombian Arrow) sowie Paul Watson und Neil Hopkinson (Team Australia/Team Great Britain) sind bei einem Unfall auf der 10. Etappe der Transsyberia Rallye 2007 leicht verletzt worden. Pfeil-Schneiders Co-Pilot Claus Vatter überstand den Vorfall unverletzt. Die mitreisenden deutschen Ärzteteams versorgten die Besatzungen an der Unfallstelle. Pfeil-Schneider, Watson und Hopkinson wurden im Krankenhaus der Stadt Khovd näher untersucht.

„Es geht den Fahrern gut. Die Rallye werden sie jedoch nicht fortsetzen können“, sagte Organisator Richard Schalber am Abend im Etappenziel Darvi. Die Fahrer werden im Laufe dieser Woche mit dem Flugzeug in die Landeshauptstadt Ulan-Baatar geflogen. Der Brite Hopkinson hatte am Morgen den Australier Dave Morley ersetzt, der krankheitsbedingt nicht an den Start gehen konnte.

Beide Teams hatten ihre Porsche Cayenne Transsyberia 13 Kilometer nach dem Start nahe der Ortschaft Mankhan in ein tiefes Flussbett gesteuert. „Es war Pech. Das Flussbett war nicht zu sehen“, sagte Co-Pilot Claus Vatter nach seiner Rückkehr ins Fahrerlager. „Die Landschaft sah wie normale Ebene aus. Und plötzlich tauchte vor uns dieser tiefe Graben auf“. Nach Vatters Angaben schlug ihr Wagen mit der Schnauze im Flussbett ein. Beide Piloten seien aus dem Wagen gestiegen und hätten mit einer Leuchtrakete die folgenden Fahrzeuge gewarnt. Die australisch-britische Besatzung habe die Warnung offenbar übersehen und sei wenige Minuten später ebenfalls in das Flussbett gefahren, sagte Vatter.

Schalber brach die Wertungsprüfung unmittelbar nach dem zweiten Unfall ab. Die morgige Prüfung sagte der Organisator am Abend ab. „Unsere Ärzteteams sind bei den Verletzten in Khovd und stehen für die morgige Etappe nicht zur Verfügung. Es ist zu riskant, eine Sonderprüfung ohne ärztliche Begleitung durchzuführen“, sagte Schalber. Die Teams werden auf direktem Wege ins Etappenziel Altay fahren.

 



12/13. August 2007 10. Etappe Mankhan - Darvi


"The Big White Box" gewinnt gestrige Etappe und übernimmt Gesamtführung

Das britische Team "The Big White Box" hat die 9. Etappe der Transsyberia Rallye 2007 gewonnen. In ihrem Toyota Landcruiser fuhren Simon Garnham und sein Sohn Matt auf der 106 Kilometer langen Wertungsprüfung die schnellste Zeit vor den Hamburger Piloten Brandenburg/Preuss im Porsche 911 Safari. Damit verdrängten die Briten das Team Germany 1 (Armin Schwarz/Oliver Hilger) von der Spitzenposition. Schwarz und Hilger fielen im Gesamtklassement auf den 7. Platz zurück. Bei Regen und Temperaturen unter zehn Grad waren auf der gestrigen Etappe von Ölgy nach Mankhan zahlreiche Autos ausgefallen. Mehrere Teilnehmer konnten zur heutigen 10. Etappe nicht antreten.





13. August 2007 10. Etappe Mankhan - Darvi


Verzögerte Berichterstattung – Reporter vor Ort in schwierige Bergungsmaßnahmen eingebunden

Die aktuelle Berichterstattung rund um die Transsyberia Rallye 2007 verzögert leider. Das Reporterteam ist seit Sonntagnachmittag in schwierige Bergungsmaßnahmen in der Mongolei eingebunden. Die Journalisten gehen davon aus, spätestens am Montagabend wieder die neuesten Informationen und Hintergründe übermitteln zu können.

Nach Abschluss der Sonderprüfung der 9. Etappe, aus der zahlreiche Fahrzeuge mit zum Teil erheblichen Schäden zurückkehrten (siehe Bericht vom Sonntag), traf das Reporter-Team auf dem Weg ins Camp Mankhan auf die liegen gebliebenen Fahrzeuge von Carles Celma und Jürgen Kern. Die Journalisten fanden einen LKW-Fahrer aus Kasachstan, der sich umgehend bereit erklärte, die Fahrzeuge ins 270 Kilometer Etappenziel Mankhan zu transportieren. Da keine Rampe zur Verfügung stand, fuhr der Mongole seinen Sattelzug rückwärts in einen Flusslauf. Über die Uferkante verluden die Crews ihre Fahrzeuge am frühen Abend per Seilwinde auf den Transporter.

Kurz darauf erhielt das Reporterteam die Information, dass das Team Thomas Riethmüller und Oliver Hille über ihr GPS-System einen Notruf abgesetzt habe. Als eines der letzten verbliebenen Fahrzeuge auf der Strecke machten sich die Journalisten bei einbrechender Dunkelheit auf die Suche nach den Piloten. Die mehrstündige Suche verlief ergebnislos, Riethmüller und Hille fanden in der Nacht aus eigener Kraft ins Fahrercamp.

Den letzten Sonderauftrag erhielten die Journalisten um kurz vor Mitternacht. Die italienischen Besatzung Biagio Capolupo und Angelo Lancelotti steckte seit dem Nachmittag auf der Sonderprüfungsstrecke fest. Kurz vor dem Ziel hatte ihr Auto auch seinen zweiten Ersatzreifen verloren und war somit fahruntüchtig. Ein Teil des Retterteams „Reporter“ fand die Italiener nach zweistündiger Suche. Erst heute Morgen setzten die Crews ihre Fahrt fort.

Zur Stunde liegt das Reporterteam mehrere Stunden hinter dem Fahrerfeld, da sie die Nacht auf der Strecke und nicht im Camp verbringen mussten. Die Journalisten hoffen, am Abend im Etappenziel nahe der Ortschaft Darvi anzukommen.